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07.01.2019
aerokurier

Übergabe an Qatar ExecutiveGulfstream liefert erste G500 an internationalen Kunden

Gulfstream Aerospace hat zum Jahresende 2018 an seinem Hauptsitz in Savannah (Georgia) die ersten beiden Gulfstream G500 an einen internationalen Kunden übergeben. Die neuen Langstrecken-Businessjets gingen an Qatar Executive.

Gulfstream G500 Auslieferung an Qatar Executive

Gulfstream hat die ersten beiden neuen Langstrecken-Businessjets vom Typ G500 an den internationalen Erstkunden Qatar Executive übergeben. Foto und Copyright: Gulfstream Aerospace

Schon auf der Farnborough Airshow im Juli 2018 war eine der beiden nun ausgelieferten G500 im Farbkleid von Qatar Executive zu sehen gewesen. Allerdings besaß das Muster damals noch keine Zulassung, die gezeigte Maschine gehörte deshalb Gulfstream Aerospace und (noch) nicht der Geschäftsreisetochter von Qatar Airways. Das hat sich nun geändert: Ende Juli gab die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA der G500 grünes Licht, die katarische Zivilluftfahrtbehörde zog ihrerseits im Oktober 2018 nach. So stand der Weg frei für die Übergabe zum Jahresende.

Die beiden ausgelieferten Exemplare sind Teil eines großen Gesamtpakets, das Qatar Executive bei Gulfstream Aerospace in Auftrag gab. Dieses umfasst Festbestellungen und Optionen für insgesamt 30 Flugzeuge und verteilt sich auf die Typen G500, G600 und G650ER. Aktuell betreibt die Tochter der katarischen Staatsairline, die 2009 gegründet wurde, eine Flotte von 15 Maschinen. Darunter befinden sich vier Bombardier Global 5000, eine Global XRS und drei Challenger 605 sowie fünf Gulfstream G650ER und die beiden nun ausgelieferten G500. Fünf weitere G500 sowie eine G650ER sollen im Lauf des Jahres 2019 noch zur Qatar-Flotte stoßen. Qatar Executive-Chef Akbar Al Baker zeigte sich bei der Übergabe der beiden brandneuen G500 "erfreut, der internationale Startkunde für den neuen Gulfstream-Jet zu sein". Das Flugzeug lege die Messlatte in der Branche höher und setze neue Maßstäbe in Bezug auf Sicherheit und Komfort.

G500: besser als erwartet

Gulfstream hatte das Programm G500 im Doppelpack mit der größeren G600 bereits im Oktober 2014 offiziell gestartet. Geplant war gewesen, die ersten Serienflugzeuge bis zum Jahresende 2017 auszuliefern. Allerdings hatte sich der Zulassungsprozess unerwartet verzögert - unter anderem deshalb, weil sich die G500 in den Flugtests leistungsstärker zeigte als erwartet. So hatte Gulfstream den Langstrecken-Buisnessjet zunächst mit einer Reichweite von 9260 Kilometern angepriesen - nun schafft der mit PW814GA-Triebwerken von Pratt & Whitney Canada ausgerüstete Jet sogar mehr als 9600 Kilometer.

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