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06.09.2015
Erschienen in: 03/2012  aerokurier

FluglizenzFlugausbildung im Urlaub - Sommer, Sonne, Soloflug

Das schönste Urlaubsmitbringsel soll dieses Jahr eine Fluglizenz sein? Der Gedanke, Urlaub und Flugausbildung zu verbinden, ist reizvoll. Flugschulen werben mitunter mit dem Konzept der „Ferienflugschule“.

Was für eine Vorstellung: Man kommt nach Hause, die Haut knackig gebräunt, den Kopf voll traumhafter Bilder, und noch bevor es an das Auspacken der Koffer geht, wird die frisch gedruckte Fluglizenz hervorgeholt und triumphierend herumgezeigt. Die Idee, eine Basislizenz für  Motorflugzeuge oder ULs während eines Urlaubs zu erwerben, hat auf den ersten Blick eine enorme Überzeugungskraft: Man kann den ganzen Tag und mehrere Wochen am Stück ausschließlich diesem Zweck widmen, die Wahl des richtigen Standortes verspricht optimales Flugwetter, und die touristischen Angebote sorgen für Erholung nach getaner Arbeit. Und wenn dann auch noch die Familie mitkommt und sich wohlfühlt, ist das Optimum erreicht. Soweit die Theorie.

In der Praxis zeigt sich, dass der Wunsch nicht unerfüllbar, aber an eine Reihe von Bedingungen geknüpft ist. Von vornherein klarmachen sollte sich der Wunschkandidat, dass vier Wochen Urlaub am Stück zwar eine wunderbare Sache sind, aber selbst eine UL-Lizenz in diesem Zeitrahmen kaum zu erreichen sein dürfte.

Wenn es die Privatpilotenlizenz für Motorflugzeuge nach JAR-FCL sein soll, kommt jede Flugschule in Frage, die anerkanntermaßen nach diesen Richtlinien ausbildet. Damit eröffnet sich eine enorme  Auswahl an Flugschulen und Ländern. Österreich ist eine reizvolle Möglichkeit, genauso wie die Schweiz, Mallorca oder Tschechien. Selbst die USA könnten das Ziel des Schein-Aufenthaltes sein, denn einige Schulen dort bilden nach JARFCL aus.

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